Als visueller Mensch begleitet mich Farbe seit meiner Kindheit. Farbe verändert unsere Empfindung von Dingen und Materialien, lässt sie uns anders betrachten und ruft Emotionen hervor. Da ich weder gut zeichnen kann, noch die Geduld hatte, dies zu erlernen, habe ich lange nach einer Ausdrucksform meiner Kreativität gesucht. Ich habe fotografiert, war aber trotz respektabler Ergebnisse nie wirklich zufrieden. Als großer Bewunderer Gerhard Richters habe ich im Rahmen eines Workshops im Rakeln dann die Ausdrucksform gefunden, dessen Entstehungsprozess meiner Ungeduld trotzt und deren Ergebnisse mich begeistern. Seitdem entwickle ich mich und meinen Stil weiter. Ich benutze inzwischen neben verschiedener Rakel auch Spachtel, Spraydose und experimentiere mit unterschiedlichen Materialien und Werkzeugen des Alltags.
| „Ich bin der Überzeugung, dass Kunst in ihrer Essenz subjektiv ist und dass Farbe eine zentrale Rolle in der Erschaffung und Wahrnehmung von Kunst spielt“. |
„Kunst erinnert, inspiriert, bewegt, emotionalisiert, erregt, beruhigt …“ |
„Das ist für mich keine Frage von Stil, sondern von Gefallen. Ein Kunstwerk gefällt dem Betrachter oder nicht“. Nimm Dir Zeit meine Bilder zu betrachten. Der erste Eindruck von weitem ist bunt. Aber es ist viel mehr. Wenn Du näher heran trittst, wirst Du noch viel mehr Farben und Nuancen sehen. Dann bilden sich schemenhaft natürliche Figuren, Objekte und und Dinge heraus. Je länger Du es auf Dich wirken lässt, desto mehr siehst Du. Viel Freude! |